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Ein leidiges Thema – Was tun gegen Achselschweiß?

Jeder Mensch schwitzt unter den Achseln, das ist ganz normal. Allerdings leiden manche Menschen unter einer übermäßigen Schweißproduktion, dann wird aus dem Ärgernis Achselschweiß ein großes Problem. An besonders heißen Sommertagen leiden auch normal veranlagte Menschen oft unter der vermehrten Schweißbildung. Was tun gegen Achselschweiß?

Der Kampf gegen Achselschweiß beginnt mit einer guten Körperhygiene. Regelmäßige Duschen oder das Waschen der Achseln verhindern, dass sich Schweiß zersetzende Bakterien im Übermaß vermehren und unangenehmen Körpergeruch verursachen. Gute Deos vermindern die Schweißproduktion. Allerdings wirken nicht alle Deos bei jedem Menschen gleich. Welche Produkte wirken und gut verträglich sind, muss jeder Betroffene für sich selbst testen dessen. In Apotheken sind deutlich stärker schweißhemmende Deoprodukte erhältlich. Die Achselbehaarung sollte konsequent entfernt werden. Durch Schweiß und Deo angegriffene Behaarung verströmt dauerhaft einen unangenehmen Geruch.

Die Schweißproduktion natürlich hemmen

Auch bewährte Hausmittel können helfen und was tun gegen Achselschweiß. Salbei ist eine Heilpflanze, die nicht nur gegen Halsschmerzen hilft oder den Magen beruhigt. Auch bei übermäßiger Schweißbildung kann Salbei hilfreich sein.
Mit einem selbst hergestellten Salbeisud können die Achselhöhlen nach der Reinigung morgens und abends abgetupft werden. Für den Sud werden zwei Tl. getrockneter Salbei mit kochendem Wasser übergossen de.wikipedia.org. Nach 10 Minuten Ziehzeit wird der Sud abgeseiht.

Eichenrinde kann ebenfalls hilfreich sein. Für den Eichenrindensud werden 300 g Eichenrinde in einem Liter kaltem Wasser aufgesetzt und zum Kochen gebracht. Nach einer halben Stunde Kochzeit wird der Sud abgegossen. Er hält sich eine Woche im Kühlschrank. Mit diesem Sud werden die Achseln zweimal täglich abgerieben. Auch der regelmäßige Genuss von Kräutertee kann helfen. Für 100 g Teemischung werden 50g Salbei, 40 g Spitzwegerich und 10 g Wermut benötigt. Zur Zubereitung einer Tasse wird ein Teelöffel der Mischung mit kochendem Wasser übergossen und 10 Minuten ziehen gelassen www.evivam.de. Es sollen drei Tassen am Tag getrunken werden.In der Apotheke sind Salbeidragees erhältlich, die über den tag verteilt eigenommen werden und die Schweißbildung hemmen können.

In schweren Fällen muss der Arzt aufgesucht werden

Wenn alle frei erhältlichen Mittel versagen und der Leidensdruck hoch ist, ist ein Arztbesuch angeraten. Es gibt verschreibungspflichtige Medikamente, die die Schweißproduktion einschränken. Allerdings haben diese Mittel oft starke Nebenwirkungen. Der Arzt kann auch eine Leitungswasser-Iontophorese verordnen, das erfordert aber einen hohen täglichen Zeitaufwand. Auch Behandlungen mit Botox oder das Absaugen der Schweißdrüsen sind möglich. Hierzu sollte immer eine ausführliche ärztliche Beratung stattfinden.

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