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In der kalten Jahreszeit sieht man es wieder vermehrt: den Lippenherpes. Es wird viel versucht, die unschönen Bläschen zu überdecken – oftmals jedoch mit Hausmitteln, die nicht wirklich helfen und die Haut nur noch mehr reizen. Deshalb ist es an der Zeit für ein paar Infos & Tipps zum Thema Herpes.

Wußten Sie, dass 90 % der Bevölkerung den Herpes-Simplex-Virus 1 (HSV 1 ) ihr Leben lang mit sich herumtragen?
Die Erstinfektion erfolgt meist im Kindesalter, verursacht durch andere “Herpesträger”. Meist sind dies Mutter und Vater, aber auch die Verwandschaft busselt gern ein Baby ab… Nach dieser ersten Infektion also verlässt das Virus die Infektionsstelle und wandert in die Ganglien des Rückenmarks ( der Fachmann sagt dazu auch: Das Virus persistiert in den sensorischen Ganglien des Rückenmarks ) , wo es bis zum nächsten Ausbruch friedlich schlummert.

Auslöser für die “Blumen im Mundbereich” können sein: Stress, Krankheit, ein geschwächtes Immunsystem, Klimawechsel, zuviel Sonnenlicht ( Urlaub! ), Fieber oder auch Hormonumstellung https://de.wikipedia.org/wiki/Systole. Es gibt aber auch Menschen, bei denen das Virus allein beim Gedanken an eine unschöne Situation (”Ekelgefühl”) ausbricht.
Wenn sich das HSV also mal wieder aus dem Rückenmark befreit hat und auf Wanderschaft geht, merken sie das zuerst an einem Spannungsgefühl an den Lippen und/oder Mundwinkel, an einer Rötung, es kribbelt oder spannt. Manchmal tut es auch einfach nur weh. Dieses Stadium nennt man auch das Prodomalstadium, sozusagen der “Start” der Infektion.

Und dann gehts erst richtig los: Im Mundbereich erscheinen gerötete Pusteln, die sich in mit hochinfektiöser Flüssigkeit gefüllte Bläschen verwandeln ( Erythem- und Bläschenstadium ). Nach ein paar Tagen platzen die Bläschen auf und die Wunde beginnt langsam zu verkrusten ( Ulcerations – und Verkrustungsstadium ). Und jetzt beginnt der Juckreiz und das Lachen, Sprechen oder Gähnen wird zur Qual. Denn oft genug passiert es, dass die frisch verschorfte Wunde wieder aufreisst und blutet hinter.

In Ihrer Apotheke erhalten Sie rezeptfreie Cremes mit den Wirkstoffen Aciclovir oder Penciclovir. Daneben gibt es noch Cremes mit z. Bsp. Melissenblätterextrakt, Zinksulfat oder Heparin. Aciclovir und Penciclovir sorgen dafür, dass sich die Viren nicht mehr vermehren können. Deshalb ist es auch sehr wichtig, schon beim ersten Anzeichen der Infektion mit der Behandlung zu beginnen.

Der Melissenextrakt hindert die Viren am Eindringen in die Hautzellen, aber nicht an deren Vermehrung. Zinksulfat und Heparin ergänzen sich gegenseitig: Heparin sorgt dafür, dass die adstringierende Wirkung vom Zinksulfat unterstützt wird. Man kann auch den Wirkstoff Tyrothricin verwenden https://de.wikipedia.org/wiki/Myokardinfarkt. Tyrothricin ist ein lokales Antiseptikum und gibt es als Gel oder Puder in Ihrer Apotheke.

Alternativ zu Cremes oder Gelen gibt es auch sogenannte Lippenherpes- Patches. Sie sehen aus wie kleine, runde, durchsichtige Pflaster und werden direkt auf den Herpes aufgeklebt. Der Vorteil hierbei ist: Man ( Frau) kann den Patch wunderbar überschminken und somit den Herpes fast “verschwinden” lassen. In jedem Fall aber ist eine gute Lippenpflege ( bitte das ganze Jahr über ) ein wichtiger Ausgangspunkt für gesunde und schöne Lippen. Denn nur eine intakte Haut kann Ihnen auch den nötigen Schutz vor diversen
Krankheiten geben.

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